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Wir machen Klima

Foto: Luftaufnahme eines Waldgebets, durch das eine Straße führt
Vlad Hilitanu / unsplash

Damit der Rheinisch-Bergische Kreis genauso grün und lebenswert bleibt, braucht es ein Umdenken. Die Herausforderungen betreffen alle Menschen im Rheinisch-Bergischen Kreis. Die Reduzierung der CO2 Emissionen gelingt nur, wenn genügend Angebote und Alternativen für die Menschen in unserem Kreis bestehen. Der Ausbau von Haltestellen der RB25 in Overath, der Anbindung von Kürten und Leichlingen und die Taktverdichtung sind zum Beispiel wesentliche Elemente. Wir können als Kreis nur zusammenrücken, wenn die Rahmenbedingungen geschaffen werden. Neben dem Ausbau des Schienennetzes braucht es auch den Ausbau von sicheren Radwegen. Die Fahrt mit dem Fahrrad darf nicht zu einem Hindernis im gesamten Kreisgebiet werden.

Der Schutz unserer Klimas ist nicht nur die Aufgabe von Wenigen, sondern von allen. Klimaschutz muss von allen Menschen leistbar sein. Finanzielle Anreize zu energetischen Umrüstungen müssen aus Berlin in unseren Kreis. Der Ausbau der E-Mobilität, die Ladesäuleninfrastruktur und die Wasserstoffmobilität sind weitere Aufgaben die wir gemeinsam erfolgreich umsetzen können.

Der Rheinisch-Bergische Kreis muss in seiner Gesamtheit betrachtet werden. Nur so gelingt es, dass wir den Verkehr vom Auto auf das Rad, den Bus oder die Bahn lenken. Dennoch verstehen wir Sozialdemokraten uns nicht als Verbotspartei. Der Verzicht auf das eigene Auto ist nicht immer möglich. Es gibt gute Gründe, die das Auto auch in naher Zukunft unverzichtbar machen. Das Erreichen des eigenen Arbeitsplatzes oder Arztbesuche sind nur wenige Beispiele.

Zum Schutz des Klimas gehört allerdings auch, dass wir die Wälder in unserem Kreis wieder aufforsten. Laut dem Regionalforstamt Bergisches Land fehlen über 20 Millionen Bäume im Bergischen. Damit wir diese Aufgabe stemmen können, muss der Bund staatliche aber auch private Initiativen unterstützen. Der Wald ist nicht nur Sauerstoffproduzent und CO2 Speicher, sondern auch für eine lebenswerte Umgebung elementar verantwortlich.

Damit wir im Kreis näher zusammenrücken und keine Gemeinde oder Stadt abgehängt wird. Damit wir im Kreis weiterhin gerne im Grünen leben und arbeiten. Dafür möchte ich mich für Sie in Berlin stark machen.

Kli­ma­schutz ist ei­ne so­zia­le Fra­ge

Im Kampf gegen die Coronapandemie hat die Bundesregierung in diesem Jahr massive Hilfen beschlossen. Damit schützen wir die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger, führen Unternehmen und Beschäftigte so gut wie möglich durch diese Krise und unterstützen den nötigen Neustart. Ganz entscheidend ist: Den Kampf gegen den Klimawandel haben wir dabei nicht aus dem Blick verloren.

Wir haben ihn in das große Konjunkturpaket im Frühsommer einbezogen. Wir bleiben dem Kurs treu, den wir mit dem Klimaschutzprogramm 2030 vor einem Jahr eingeschlagen haben und bereiten den Weg für den Ausstieg aus dem fossilen Zeitalter und den Einstieg in eine klimafreundliche Zukunft: mit milliardenschweren Investitionen in Busse und Bahnen, in Elektromobilität, in klimaneutrale Gebäude und Städte, mit der Förderung von Solar- und Windanlagen, modernen Heizungen und grünem Wasserstoff.

Keiner wird mit dem Wandel alleine gelassen

Mit dem Klimapaket, das wir im vergangenen Jahr beschlossen haben, haben wir Klarheit geschaffen, welche Investitionen sich künftig rechnen werden. Ölheizungen oder Kohlekraftwerke gehören nicht dazu. In diesem Jahr gehen die ersten schmutzigen Kraftwerke vom Netz – so wie es die Kohlekommission empfohlen hat.

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